Die Apsis der Kathedrale von Troyes
Aber kehren wir wieder ins Innere des "Korkens" zurück.
Es wimmelt von sehr belebten Einkaufsstraßen, historischen Bauten, die außerordentlich gut erhalten sind und seit einigen Jahren wieder zur Geltung gebracht werden. Der Holzwerkbau ist hier König. Dies ist auch der Fall für die Umgebung des Relais Saint-Jean. Überall werden sie die hohen Fachwerkhäuser mit vorspringenden Erkern bewundern. Nur einige Zentimeter über Ihren Köpfen befinden sich wundervoll geschnitzte Balkenenden. Sie stellen die Gesichter der Persönlichkeiten dar, die hier im Mittelalter gelebt haben.

Dies fand in den Zeiten der großen Champagnermärkte und des Reichtums der Stadt statt.
Sie ist 1524 fast vollständig niedergebrannt. Sie ist aber bald noch strahlender aus der Asche wieder auferstanden, und an jeder Ecke der Straße finden wir Zeitzeugen dieser epischen Epoche vor. Es ist unmöglich, diese schönen Renaissance-Häuser zu übersehen, die trotz der vielen Jahre intakt geblieben sind.

Es ist unmöglich, nicht die neun Kirchen der Stadt zu betreten. Sie sind mit fabelhaften bunten Fenstern mit einer Bildhauerkunst aus dem 16. Jahrhundert versehen. Es ist unmöglich, nicht die Museen zu besuchen, die über die Vergangenheit der Stadt aufklären, vom Museum der schönen Künste bis zum Museum der modernen Kunst, über das Museum der Wirk- und Strickwaren oder dasjenige der Werkzeuge. In Troyes kann man sich unmöglich langweilen!
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